
Vorhabenliste 2023
Mit der Vorhabenliste informiert die Stadt Solingen transparent und übersichtlich über alle wichtigen Vorhaben und Planungen der Stadt.
SOLINGEN REDET MIT

Im Vorfeld der geplanten Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes (FNP) soll ein Raumstrukturkonzept erarbeitet werden. Hier sollen Grundlagen ermittelt bzw. zusammengeführt und Bürgerbeteiligung in Form von Bürgerwerkstätten (in jedem Stadtteil) durchgeführt werden. Präsenzveranstaltungen sind hierfür unabdingbar. Die Bürgerwerkstätten können nicht durch rein virtuelle Veranstaltungsformate ersetzt werden.
Die Stadt Solingen wurde im September 2022 erneut als „Fairtrade-Town" ausgezeichnet. Als Faire Stadt setzt Solingen stadtweit Projekte und Kampagnen zum Fairen Handel um. Menschen aus vielen Bereichen machen mit, sie kommen aus Wirtschaft und Gastronomie, Politik, Vereinen oder religiösen Gemeinden. Auch Schulen und Kitas bauen ihr Engagement zunehmend aus: Zwei "Fairtrade-Schools" und 18 städtische „FaireKITAs“ sind schon zertiziert, weitere sind auf dem Weg.
Das landesgeförderte Projekt wird von den Stadtdiensten Soziales und Integration in Kooperation mit dem Parisozial Solingen umgesetzt. Es geht darum, einen Überblick zu erstellen, wie weit die Angebote der Altenhilfe interkulturell ausgerichtet sind. Durch Workshops und Schulungen sollen die Einrichtungen und die Mitarbeitenden in dieser Richtung sensibilisiert werden. Gemeinsam mit Migrantenselbstorganisationen sollen Betroffene über die Angebote der Altenhilfe mehrsprachig und kultursensibel informiert werden.
Um junge Mädchen für MINT-Berufe zu begeistern, nimmt die Stadt Solingen jedes Jahr am Girls Day teil. Junge Mädchen im Alter zwischen 12 und 14 erhalten einen Einblick in die IT der Stadt Solingen. Bei einem virtuellen Rundgang wurde in diesem Jahr den Mädchen das vielfältige Arbeitsfeld der Stabstelle solingen.digital vermittelt und gezeigt, dass auch eine Verwaltung modern und mit agilen Arbeitsmethoden arbeitet.
Die SolingenApp richtet sich an alle Bürger*innen der Stadt Solingen, daher ist es uns wichtig, diese im angemessenen Rahmen an der Entwicklung (der App) teilhaben zu lassen. Dies erfolgt zum einen über diverse Kontaktmöglichkeiten in der App (Mängelmelder, Kontakt etc.). Zum anderen über die direkte Beteiligung vor der Veröffentlichung von Updates als sogenannte Beta-Tester (Fehler-Tests und inhaltliches Feedback zu Funktionen).
Alle Bürger*innen sollen die Möglichkeit erhalten, sich über Digitalisierung und Smart City-Projekte in der Stadt Solingen zu informieren und auszutauschen. Der Digital.Raum bietet hierfür eine geeignete Kulisse, die anschaulich darstellt, was sich in Kombination mit moderner Technik beispielsweise im Bereich der Nachhaltigkeit oder beim Thema Wohnen bezwecken lässt. Hier liefert die geplante Modellwohnung mit einer auf Smart Home fokussierten Ausstattung ein ideales Experimentierfeld. In dem Zusammenhang sollen hier auch Veranstaltungen wie Workshops und Vorträge stattfinden.
Seit Sommer 2017 nimmt Solingen am Landesprogramm „NRWeltoffen: Lokale Handlungskonzepte gegen Rechtsextremismus und Rassismus“ teil.
Die Demokratiekonferenz wird zum einen den Rückblick auf Highlights vergangener Jahre bieten, zum anderen dazu einladen, gemeinsam Strategien zur Bewältigung der ausstehenden Herausforderungen zu entwickeln.
In Kooperation mit der Polizei Wuppertal und dem Verein Senioren für Senioren werden ehrenamtliche Seniorinnen und Senioren in Sicherheitsthemen geschult, um in Vorträgen, an Infotischen und bei Hausbesuchen andere ältere Menschen zu sensibilisieren und zu beraten.
Das persönliche Verhalten soll so geschult werden, dass sich die Sicherheit älterer Menschen erhöht, allgemeine Informationen, z.B. zu aktuellen Betrugsmaschen werden so verbreitet und in Trainings, z.B. für Rollatornutzerinnen und -nutzer im Straßenverkehr und ÖPNV das richtige Verhalten eingeübt.
In die Arbeit der Pflege- und Wohnberatung können bei Bedarf und bei passendem Beratungssetting ehrenamtliche Senioren-Technik-Beraterinnen und Berater einbezogen werden. Sie dienen darüber hinaus dem Brückenbau und fungieren als Lotsen in ihren
Stadtteilen und Gruppen, um den Zugang zu (kommunaler) Beratung zu vereinfachen.
Der Zugang zu kommunaler Beratung und Unterstützung für ältere Menschen und ihre Angehörigen wird vereinfacht.
Im Rahmen der Taschengeldbörse werden auch Handy- und PC Kurse im Haus der Jugend angeboten. Tandems aus älteren Menschen und Jugendlichen erarbeiten ein selbst gewähltes Thema am eigenen Gerät an zwei Terminen. Dafür erhält der/die Jugendliche ein Taschengeld.
Neben passgenauer Kompetenzvermittlung zur Förderung digitaler Teilhabe älterer Menschen steht die Begegnung der Generationen hier im Vordergrund.